Kulturelle und sprachliche Missverständnisse – viele von euch haben bei unserem Blog-Wettbewerb mit dem Jugendmagazin yaez mitgemacht und über ihre Erfahrungen berichtet. Danke für die zahlreichen Beiträge! Die Gewinner erhalten ein EX-word. Das elektronische Wörterbuch, EX-word EW-G350, enthält sieben Wörterbücher für Englisch und Französisch von Pons und Oxford sowie den Rechtschreibduden. Mit dem kleinen Übersetzer im Gepäck heißt es: unbekannte Wörter oder Redewendungen einfach eintippen und Sprachfallen umgehen!
Name: Caro Passiert in: Australien
Last year I was going to a dinner with my Australian host family in Brisbane. I ordered some salad and asked the waiter if there would be »mice« in the salad. The waiter and my family were shocked. I didn’t understand their reaction. Then my host brother told the waiter that I came from Germany. »Ok, I didn’t know it was common to eat mice in Germany. Strange culture «, the waiter laughed. I didn’t know what was going on, but I was sure they misunderstood me. Later, when we were at home, I found out that »Mais« is called »corn« in English and not »mice«. How embarassing but funny afterwards.

Klar: Wer nach Mäusen im Salat fragt, wird schon mal schief angeschaut. Mit dem elektronischen Wörterbuch zur Hand wäre Caro gar nicht erst reingefallen auf den »false friend« – dies ist die Bezeichnung für Begriffe aus zwei Sprachen, die sich hinsichtlich der Rechtschreibung oder Aussprache ähneln, jedoch unterschiedliche Bedeutungen haben. »Mais« ins EX-word eingetippt ergibt »corn«. Hätte Caro das gewusst, hätten die Australier sich nicht über die deutschen Essgewohnheiten wundern müssen!
Name: Alexander Passiert in: Deutschland
Ich hatte Verwandtschaft aus England bei mir zu Besuch. Eine gute Bekannte von mir war während dieser Zeit auch da und unterhielt sich fleißig mit meinen Gästen. Als meine Tante aus England dann nach dem roten Punkt auf ihrer Nase fragte, antwortete meine Bekannte mit der Aussage: »I have a pickle on my nose.« Woraufhin natürlich alle lachten. Inzwischen hat sich das Mysterium um die Gurke auf der Nase gelöst und auch meine Bekannte kann sich jedesmal wieder köstlich darüber amüsieren.

Wenn man von einer sauren Gurke auf seiner Nase spricht, muss man mit verwunderten Blicken rechnen. Das EX-word hätte Alexanders Bekannte vor dem »false friend« bewahrt – und sie hätte den »pimple«, »spot« oder »zit« beim Namen nennen können!
Name: Sophie Passiert in: Deutschland
Meine französische Austauschpartnerin schnappte irgendwo den Begriff »Schwein gehabt« auf. Auf ihre Frage, was es denn heißt, erklärte ich ihr, dass es »Glück gehabt« bedeutet. Als meine Eltern sie später fragten, ob sie schon meinen Bruder kennengelernt hätte, antwortete sie: »Nein, das Schwein hatte ich noch nicht!«

Redewendungen lassen sich meist nicht eins zu eins übersetzen: »Schwein haben« heißt sinngemäß auf Französisch »avoir du bol« oder »avoir du pot«. Auch hier werden Wörter wie »Schale« oder »Topf« gebraucht, um »Glück« auszudrücken. Im EX-word nachgeschaut wäre Sophie auf die Übersetzung gestoßen und hätte es ihrer Austauschpartnerin sicherlich besser erklären können.