Fremdsprachen: In der Schule oder nie

Die EX-word Studie von CASIO zeigt: Bei den meisten Bürgern entscheidet die Schulzeit darüber, welche Fremdsprachen sie später beherrschen.

Norderstedt, 25. September 2015. Wer es in der Schulzeit versäumt, Fremdsprachen zu erlernen, wird dies später höchstwahrscheinlich nicht mehr nachholen. Dies hat eine repräsentative forsa-Umfrage von CASIO, Anbieter der elektronischen Wörterbücher EX-word, ergeben. CASIO veröffentlicht die Ergebnisse anlässlich des Europäischen Tages der Sprachen am 26. September 2015. Befragt wurden bundesweit 1.000 Menschen im Alter ab 14 Jahren.

Schulzeit legt Grundstein für Sprachkompetenz
Nur 22 Prozent aller Befragten lernt nach der Schulzeit eine neue Fremdsprache hinzu. Zwar gibt es viele Bildungsangebote für Erwachsene, doch die meisten davon bauen auf eine bereits in der Schule gelernte Sprache auf. Am Bedürfnis, Fremdsprachen zu beherrschen, liegt es nicht: 44 Prozent aller Befragten wünschen, sie hätten in der Schule mehr Fremdsprachenkenntnisse erworben. Hinzu kommt: Gerade denjenigen, die in der Schule mehrere Fremdsprachen belegt haben, scheint es später leichter zu fallen, weitere Sprachen zu erwerben. Bei Befragten mit Abitur oder Studienabschluss gelang dies immerhin 34 Prozent, Befragte mit Hauptschulabschluss nur 17 Prozent.

Auch CASIO vertritt den Standpunkt, dass das Fundament für die lebenslange Fremdsprachenkompetenz in der Schule gelegt wird und empfiehlt Schülern deshalb, fremdsprachliche Wahlfächer – sofern sie die Schule anbietet – nach Möglichkeit bis zum Abschluss zu belegen.

Deutliche Mehrheit für Mehrsprachigkeit
Insgesamt ist die deutliche Mehrheit (73 Prozent) dafür, dass Kinder in der Schule mehrere Fremdsprachen lernen sollten: 57 Prozent halten zwei Fremdsprachen für angemessen und weitere 14 Prozent plädieren für drei. Nur 23 Prozent glauben, es sei ausreichend, wenn Kinder in der Schule nur eine Fremdsprache lernen. Diese Einschätzung hängt stark vom Bildungsgrad ab: Vor allem Befragte mit Abitur oder Hochschulabschluss sprechen sich für mehrere Fremdsprachen aus.

Gesamtbild der Fremdsprachenkompetenz
Die Frage, wie viele Fremdsprachen die Bürger selbst in der Schule gelernt haben, unabhängig davon, wie gut sie diese heute noch beherrschen, ergab folgendes Ergebnis: Knapp jeder zweite Bürger (42 Prozent) hat in der Schule eine Fremdsprache gelernt. Ein Drittel berichtet von zwei Fremdsprachen. 10 Prozent kommen auf drei oder mehr. Ihnen gegenüber stehen 15 Prozent, bei denen Fremdsprachen überhaupt nicht auf dem Stundenplan standen.


Weitere Informationen und die vollständige EX-word Studie zum Download unter:
http://www.ex-word.de/de/lehrer/studien/

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